Paddocksanierung

Laut Hersteller kann man die Platten ja ohne Unterbau direkt im Matsch verlegen…

Klar, kann man – hält nur nicht lange. Da das letzte Jahr alles andere als trocken war, wurde eine Paddocksanierung bereits im Spätsommer fällig.
Bei starkem, längeren Regen wirkten die Platten wie eine Matschpumpe wenn die Pferde drüber liefen, vor allem an stärker frequentierten Stellen wie rund um die Futterplätze. Das Ergebnis war oft bereits nach einem Tag eine übel riechende Mixtur aus Sand, Schlamm, Pferdeäpfeln, Urin und heruntergefallenem Heu.

Also mussten die Platten komplett wieder raus. Schlimme Schufterei. Wir haben erst nur den hinteren Teil des Paddocks saniert. Im vorderen Bereich hatten wir ordentlich Schotter drunter.
Auf den Naturboden kam Trennvlies, darauf wieder die Platten, dann wurde mit Sand verfüllt. Scheint sich zu bewähren und hat den Winter gut überstanden.
Leider wurde nach selbigem aber doch auch der vordere Bereich fällig – ich wusste ja nun, wie es geht 😉
Zwei Tage Arbeit und zwei Tage Muskelkater – aber hat sich gelohnt!
Und noch ein Nachtrag zum letzten Beitrag:
Dauerfutter hat noch einen Nebeneffekt: Man kann sich einbilden kann, dass es nicht nur ums Fressen geht, wenn einen die Pferde brummelnd oder laut wiehernd begrüßen, sobald man aus dem Haus kommt 🙂