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Gepostet von am 23.04.2013 in Pferde | 3 Kommentare

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Happy birthday Bringa!

Elf gemeinsame Jahre – auf dass noch viele, viele folgen mögen!

 

 

 

 

Sicherheitsaspekte

Gepostet von am 19.04.2013 in Pferde | Kommentare deaktiviert für Sicherheitsaspekte

Sicherheitsaspekte

Man glaubt nicht, was Tieren so einfällt. Ein Pferd im Nachbarort musste verarztet werden, weil es sich beim Rumknubbeln an einem Karabinerhaken selbigen in die Lippe zog und dann natürlich in Panik geriet.

Wie also befestige ich ein hängendes Heunetz, so dass nichts passieren kann auch wenn sich jemand mal auf ganz ungeschickte Weise verfangen sollte?

Punkt 1: Der Haken zum Schließen des Netzes muss eine Schraubsicherung haben. So kann beim spielerischen Rumknabbern nichts eingeklemmt werden.

Punkt 2: Sollte sich ein Pferd – wie auch immer – im Aufhängeseil oder Netz verheddern, muss das Netz abreißen. Darauf zu vertrauen, dass der Ast des Apfelbaums das schwächste Glied ist, schien mir nicht vertrauenserweckend genug 😉

Der erste Sollbruchstellen-Versuch bestand aus einer dünnen Sisalschnur als Zwischenstück zwischen Aufhänge- und Sackseil. Verbesserungswürdig. Ich war ständig am Säcke neu anknoten. Die mittelstarke Sisalschnur hielt dann meist einige Tage, scheuerte sich aber auch zu schnell durch.

Bestimmt aber gab es Leute, die sich darüber auch schon Gedanken gemacht hatten und siehe da: Internet-Recherche ließ mich fündig werden. Die blauen Teile auf dem Foto gibt’s (unter anderem?) bei Krämer. Eins alleine ist zu schwach für einen prall gefüllten Heusack an dem Pferde zupfen, aber mit zweien funktioniert die Sache ideal.

Zum schnellen Auf- und Abhängen habe ich an den Sackleinen Panikhaken befestigt, wie sie für Führstricken verwendet werden.

Dazu sollte vielleicht noch angemerkt werden: Die Haken nennen sich nicht deshalb Panikhaken, weil sie unter starkem Zug selbständig aufgehen (was doch einige Leute meinen), sondern weil sie sich unter starkem Zug trotzdem per Ruck am unteren Metallteil öffnen lassen!

Paddocksanierung

Gepostet von am 16.04.2013 in Pferde | 1 Kommentar

Paddocksanierung

Laut Hersteller kann man die Platten ja ohne Unterbau direkt im Matsch verlegen…

Klar, kann man – hält nur nicht lange. Da das letzte Jahr alles andere als trocken war, wurde eine Paddocksanierung bereits im Spätsommer fällig.
Bei starkem, längeren Regen wirkten die Platten wie eine Matschpumpe wenn die Pferde drüber liefen, vor allem an stärker frequentierten Stellen wie rund um die Futterplätze. Das Ergebnis war oft bereits nach einem Tag eine übel riechende Mixtur aus Sand, Schlamm, Pferdeäpfeln, Urin und heruntergefallenem Heu.

Also mussten die Platten komplett wieder raus. Schlimme Schufterei. Wir haben erst nur den hinteren Teil des Paddocks saniert. Im vorderen Bereich hatten wir ordentlich Schotter drunter.
Auf den Naturboden kam Trennvlies, darauf wieder die Platten, dann wurde mit Sand verfüllt. Scheint sich zu bewähren und hat den Winter gut überstanden.
Leider wurde nach selbigem aber doch auch der vordere Bereich fällig – ich wusste ja nun, wie es geht 😉
Zwei Tage Arbeit und zwei Tage Muskelkater – aber hat sich gelohnt!
Und noch ein Nachtrag zum letzten Beitrag:
Dauerfutter hat noch einen Nebeneffekt: Man kann sich einbilden kann, dass es nicht nur ums Fressen geht, wenn einen die Pferde brummelnd oder laut wiehernd begrüßen, sobald man aus dem Haus kommt 🙂

Bedürfnisse

Gepostet von am 15.04.2013 in Pferde | Kommentare deaktiviert für Bedürfnisse

Bedürfnisse

Welche Bedürfnisse hat ein Pferd? Das Pferd ist Fluchttier – es benötigt Platz.  Das Pferd ist ein Steppentier – es hat lange Fresszeiten in Kombination mit Bewegung. Das Pferd ist ein Herdentier – es hat ein angeborenes Bedürfnis nach Sozialkontakten.

Bei der Haltung wollten wir diesen Anforderungen möglichst gerecht werden.

Die Idee: Großer Paddock / Schlechtwetterauslauf mit Zugang zum Offenstall. Bewegungsanreize auf selbigem durch mehrere Futterplätze, örtlich getrennter Wasseraufnahme, Freiflächen, Wege…
Den Pferden wird ganzjährig und ganztägig Heu in Heunetzen an verschiedenen Orten zur Verfügung gestellt – auch in den Sommermonaten. Zusätzlich erhalten sie Zugang zu unterschiedlichen Weideflächen, die über einen Trail erreicht werden können.

Das ganztägige Futterangebot hat sich durchgehend positiv ausgewirkt. Was mich erstaunt hat: Selbst bei Zugang zu neu geöffneten Weiden kommen die Pferde regelmäßig zu den Heunetzen zurück. Da es keine Karenzzeiten mehr gibt, gibt es weder Futterneid noch „staubsaugermäßiges“ Rekordzeitfressen.

Auch die Struktur der Kleinstherde hat sich bewährt. Die beiden Youngsters spielen und toben viel miteinander – und wenn’s mal zu dolle wird, greifen die alten Hasen maßregelnd ein.

 

Kleiner Rückblick

Gepostet von am 11.04.2013 in Pferde | Kommentare deaktiviert für Kleiner Rückblick

Kleiner Rückblick

Nun ist es ein gutes Jahr her, dass die Pferde hier einzogen.
Die Zeit kurz davor bestand in erster Linie aus: Gedanken machen, Stickel einschlagen, Litzen ziehen – …und Geld ausgeben.

Zusätzlich nervöse Gedanken bescherte die zeitgleiche Eingliederung von Pferd Nr.4, Emy – Neuzugang, Jährling und zukünftiger Spielkamerad der kleinen Atorka.

Aus Zeiten der Pensionshaltung ist man geprägt. Wegen des großen Bestandes dort, des regen Betriebs und begrenzter Platzmöglichkeiten konnte dort meist nicht lange „gefackelt“ werden. Tierarzt im Anschluss war oft Programm: Schlagverletzung.

Um so erfreuter waren wir, als Emy hier ankam. Nach langem Zögern konnten wir sie überreden, den Hänger zu verlassen. Auf dem weitläufigen Paddock wartete bereits Brunki, souveräner Chef der ursprünglichen Herde.
Hübschen Damen gegenüber verhält er sich immer sehr höflich.
Beiden durften frei die neue Umgebung erkunden und sich vorsichtig einander annähern.
Kurz darauf holten wir den Rest der Herde: Bringa und Atorka.

Attacken blieben gänzlich aus. Außer einigen Drohungen und etwas Umhergerenne gab es keinerlei Zwischenfälle.
Trotzdem dauerte es noch ein, zwei Tage, bis ich die neue Situation ausgiebig genießen konnte und der Eingang des Offenstalls wurde vorsichtshalber noch für eine Woche geschlossen, damit dort keines der Pferde in die Enge getrieben werden konnte.

Ausreichend Platz, Ausweichmöglichkeiten, viele verschiedene Futterstellen und unbeschlagene Pferde helfen ungemein bei einer Neuzusammenstellung.

 

Leben mit Pferden

Gepostet von am 05.01.2013 in Pferde | 3 Kommentare

Leben mit Pferden

Die Pferde am Haus, die Versorgung nach eigenen Ideen gestalten, pferdegerechte Haltungsbedingungen schaffen, die Pferde im Alltag erleben – eben „Leben mit Pferden“… Dies war der Wunsch und vor einem knappen Jahr war es dann soweit, die 4er-Bande zog ein. Hier möchte ich in Text und Bild Erlebnisse, Erfahrungen, Erkenntnisse und Ideen festhalten – für mich und alle, die vielleicht ähnliche Pläne hegen oder bereits leben.